Stadtamt Kufstein
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20. November 2024

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Österreichischer Jugendpreis für
Jugendgemeinderat Kufstein

Am Dienstag, dem 19. November 2024, wurde im Haus des Meeres in Wien der Österreichische Jugendpreis verliehen. Der Kufsteiner Jugendgemeinderat erhielt den Preis in der Kategorie „Kommunale Jugendarbeit“ für sein Mitmach-Theaterprojekt „Spricht deine Mama Deutsch?“, welches im Winter 2024 Premiere feierte und knapp 400 Menschen in Theatersäle in Kufstein und St. Johann in Tirol lockte.

Preisverleihung in Wien

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Am 19. November 2024 überreichte Staatssekretärin Claudia Plakolm (r.) den Österreichischen Jugendpreis 2024. (© Christopher Dunker, Quelle BKA)

Begleitet wurde das Theaterprojekt von Inputvorträgen und „Anti-Rassismus“ Workshops für Lehrer:innen und Jugendbetreuer:innen, die der Verein d!srupt durchgeführt hat. Das Theater samt Vorträgen und Kursen wurde innerhalb eines halben Jahres umgesetzt, hatte einen Budgetrahmen von ca. 7.000 € und wurde nicht nur vom Kufsteiner Jugendgemeinderat, sondern auch von der Kulturabteilung Kufstein und dem Land Tirol mitfinanziert. Fast 30 Jugendliche haben mit ihren Geschichten und Erlebnissen sowie der Umsetzung auf und neben der Bühne mitgewirkt. Anna Kickenweitz und Maja Gasser-Kogler – Vertreterinnen des Vorsitzteams – sind am 19. November in die Bundeshauptstadt gereist und haben den Preis entgegengenommen. Die beiden waren sehr stolz und konnten die Freude über die Auszeichnung naturgemäß nicht verbergen. Anna und Maja betonten auf der Bühne, dass es viel Arbeit war, es aber schön ist, wenn diese Arbeit mit so einem Preis belohnt wird.

Rassismuserfahrungen als Anlass für das Theater

In einer der regelmäßigen Sitzungen des Jugendgemeinderats erzählten die Jugendlichen von ihren Rassismuserfahrungen und nach einem mehrstündigen Austausch war klar, dass sie ihre Erlebnisse gerne teilen würden. Für die Umsetzung wurde die Theaterpädagogin und spätere Regisseurin des Projektes, Verena Kirchner, mit ins Boot geholt.

„Wir haben mit einer Schreibwerkstatt begonnen, in dessen geschützten Rahmen die Jugendlichen niederschreiben konnten, was sie erlebt haben. Das waren ganz persönliche Momente, zum Beispiel mit der Familie oder aber auch ganz konkrete Situationen, in denen sie Rassismus erfahren haben. Das reichte von Erzählungen von der Flucht aus dem Heimatland nach Österreich hin zu Sorge um die erkrankte Mutter. Das hat mich schon sehr berührt.“

Verena Kirchner

Die Jugendlichen entwickelten mit Verena Kirchner eine emotionale Darstellung von unterschiedlichen Szenen. Spannend an dem Projekt war auch, dass die Jugendlichen nicht nur die Geschichten zur Verfügung gestellt haben, sie waren auch die Mitspielenden. Mehmet, Mitinitiator und ehemaliges Mitglied des Jugendgemeinderats, hält fest: „Der Austausch zwischen
den Jugendlichen über das Thema Rassismus war sehr schön und wichtig. Ich glaube, wir haben dadurch viel Verständnis füreinander entwickelt.“

Außerschulische Jugendarbeit wird ausgezeichnet

Der Österreichische Jugendpreis holt die Vielfältigkeit des österreichischen Jugendsektors vor den Vorhang, zeichnet beeindruckende Initiativen und Projekte der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit aus und verstärkt die Sichtbarkeit des vielseitigen und wichtigen Engagements von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Fachkräften. Seit 2016 werden in Kooperation mit der Bundesjugendvertretung, dem bundesweiten Netzwerk Offene Jugendarbeit, dem Bundesnetzwerk Österreichische Jugendinfos sowie dem OeAD als Österreichische Nationalagentur für die EU-Programme Erasmus+ Jugend & Europäisches Solidaritätskorps mit dem Jugendpreis die besten Projekte der außerschulischen Jugendarbeit ausgezeichnet.

„Ich bin stolz auf die Jugendlichen, die ihre Geschichten geteilt haben und auf die Spieler:innen, die ihre Stimme und Präsenz gegeben haben, für jene, die manchmal nicht gehört und gesehen werden.“

Verena Kirchner

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Nach der Verleihung wurde allen im Rathaus gratuliert.
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